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CD-Review:

Snakeryder

D.O.A.

The Home Of Rock - Germany

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D.O.A., Metal Mayhem Music, 2004
AJ FedZ Lead Vocals, Lead & Rhythm Guitar, Keyboards
Dino Castano Drums, Backing Vocals
Karl Karltson Rhythm Guitar, Backing Vocals
Mikk Black Bass, Backing Vocals
Produziert von: AJ Fedz Länge: 46 Min 45 Sek Medium: CD

1. Shake For A Shake 6. The USA
2. Got No Time For Romance 7. Road To Ruin
3. Love It Bites 8. Long Way Home
4. Don't Wanna Let Go 9. Stick To Your Guns
5. There's A Price You Have To Pay 10. Danger Zone

 

Fred Schmidtlein

Uuuh yeah! Vorwärts in die Vergangenheit!
Sagt mal Mädels, könnt Ihr Euch noch an die Zeiten erinnern, wo wir in der Hautengen rumgelaufen sind? Wünsche an den Lippen ablesen und so... Wo wir die Jungs angesprochen haben und dann erschreckt festgestellt haben, dass sich doch eine Frau dahinter verbirgt wo wir doch hetero sind? Wo wir noch den Eyeliner zentimeterdick auftragen durften und am nächsten Tag zum chillen die Leggings angezogen haben? Gar nicht so lang her, gell Mädels.

Allright Babies, lassen wir die Verkleidung und outen uns als Kerl. Es ist wieder soweit und Leatherman-Fred präsentiert Euch die Band, auf die Ihr seit circa 1990 gewartet hab!! Ah, es gibt noch eine Kapelle aus der Abteilung, Zak Daniels & The One Eyed Snakes. Auch so geile Rock & Roll-Relikte aus den Achtzigern. Die könnt Ihr Euch auch gleich greifen, wenn Ihr SNAKERYDER kauft.

SNAKERYDER kommen aus New Jersey. New Jersey, war da nicht was? Bon, bon, bon, ich weiß nicht mehr. So weit sind die Männer um Sänger/Gitarrist A.J. FedZ noch lange nicht. Es gibt keinen Hausfrauenpop, keine unplugged Session. Immer nur gradeaus auf die Zwölf.

So, und jetzt sind wir beim Kern. SNAKERYDER sind g-e-i-l-e-r Rock & Roll für Menschen, die vor etwa 20 Jahren Spaß hatten. Und für Menschen, die vor 20 Jahren grade mal geboren waren und trotzdem auf Guitars-Bass-Drums & Vocals stehen.
Wir haben es nicht (!) mit einer Retro-Band zu tun, nicht mit irgendwelchen albernen Klonen a la THE DARKNESS. Oh nein, wir haben es mit einer Band zu tun, die rockt wie weiland TWISTED SISTER, MÖTLEY CRUE; CINDERELLA oder POISON es getan haben. Von mir aus auch GREAT WHITE oder AEROSMITH.
Ladies, hört Euch Don't Wanna Let Go an!
Gents, Ihr habt No Time For Romance?
"D.O.A." ist perfekte Trink-Musik! Oder zum Party machen, Spaß haben, whatever you want. Auch wenn die Abkürzung des Albumtitels "dead on arrival" bedeutet.

Völlig zurecht ist die Band auch auf einer "A Tribute To SWEET"-Compilation vertreten.
Tolle Unterhaltung!