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Hat Musik
eigentlich ein Verfallsdatum? Gute Musik bleibt ja eigentlich gute
Musik, aber es gibt eben auch bestimmte Stilrichtungen, die nach einer
gewissen Zeit etwas antiquiert wirken. So verhält es sich zum
Beispiel mit allzu klassischem Hard Rock, wie er in den Achtzigern und
vielleicht noch Anfang der Neunziger „in“ war, und wie die
Amerikaner Snakeryder ihn uns auf ihrem Debüt präsentieren. Y&T
können ebenso wie Cinderella als klangliche Referenz für dieses Werk
dienen. Schon der Opener „Shake for a Shake“ weist nicht nur
aufgrund seines Titels im Refrain deutliche Ähnlichkeiten mit
Cinderellas „Shake Me“ auf. Auch in den weiteren 9 Stücken wird
hauptsächlich auf Mitsing-, beziehungsweise Gute-Laune-Hard-Rock
gesetzt. Eine Liste mit den Titeln der Tracks ist hier kaum vonnöten,
denn die Songs werden so gut wie immer nach den zwei bis acht Wörtern
benannt, die die Background-Sänger im Refrain mitsingen. Auch wenn in
dieser Hinsicht immer das selbe Stilmittel verwendet wird, sind die
Lieder keineswegs langweilig geraten. Im Rahmen von traditionellem
Hard Rock wurde hier songwrtiersich meist gute Arbeit geleistet, und
auch den leicht rauen Gesang kann man sich gut anhören. Die
Produktion ist ebenfalls in Ordnung, obwohl man sie ebenso wenig wie
die Kompositionen und die Musik an sich von solchen Produktionen
unterscheiden kann, die schon zwei Dekaden auf dem Buckel haben. Alles
in Allem ein Album, das durchaus Spaß machen kann, vorausgesetzt man
ignoriert mal, dass wir schon das Jahr 2004 schreiben, und dass es
schon Unmengen anderer CDs gibt, die wohl recht ähnlich klingen und
die gleiche oder sogar bessere Qualität aufweisen können.
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Rock allgemein? Super, für genau diese Art von Musik suchen
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